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Der Turm: Wieder wetterfest

Er ist das Wahrzeichen von St. Reinoldi und schon von weitem sichtbar. Doch am Turm bröckelten Steine, Gefahr war im Verzug - vor allem für Passanten. Viele Turm-Steine waren lose, Mauerwerksfugen nachzubessern. Inzwischen sind die Arbeiten abgeschlossen.

ERSTER BAUABSCHNITT: DER TURM

Art der Arbeiten:

Umfassende Fassadensanierung

Kosten insgesamt:

rd. 966.000 Euro 

Start:

Anfang 2009

vorauss. Abschluss:

Ende 2010

Mit dem Turm fing alles an: Aufmerksame Passanten, die 2007 über den Dortmunder Weihnachtsmarkt schlenderten, bemerkten, dass Steinstücke von dem Kirchturm abbröckelten. Sofortiges Handeln war gefragt. Im ersten Bauabschnitt wurde die obere Spitze und der Glockenstuhl instandgesetzt, im zweiten das Mauerwerk am kompletten Turm saniert.

Mauerwerk beschädigt

Gerade der Turm ist als hoch aufragender Bauteil der (Ver)Witterung besonders ausgesetzt. Und auch das Glockengeläut beansprucht den Turm in besonderer Weise. Es verwundert also nicht, dass das Mauerwerk hier besonders stark beschädigt war.

Unvorhergesehene Entdeckung

Zusätzlich verschärft wurde die Lage durch die unterschiedliche Materialqualität, mit der das Projektteam bei der Sanierung konfrontiert wurde: Die Reinoldikirche ist eigentlich aus Ruhrsandsteinen erbaut worden. Bei späteren Reparaturarbeiten verwendete man allerdings Sandstein anderer Herkunft. „Gerade beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg hat man vermutlich genommen, was man kriegen konnte. Das wiederum ist problematisch, weil dadurch verschiedene Härtegrade und Qualitäten vorliegen“, erklärt Susanne Kideys, Architektin des Kirchenkreises Dortmund. Hinzu kommt, dass frühere Reparaturen auch unterschiedlich intensiv durchgeführt wurden: Teilweise wurde Mauerwerk im Laufe der Zeit nur oberflächlich "geflickt" - man hat Werksteine an einigen Stellen nur mit vorgeblendeten Steinplatten "ersetzt". Die Folge der unvorhergesehenen Entdeckung: Eine Geologin erstellte ein Gutachten, eine Reihe von Steinen musste komplett ausgetauscht werden. Die Kosten stiegen noch einmal um unvorhersehbare
100.000 Euro.

Verwitterung beschleunigt

Wie sich weiter herausgestellte, war auch die Verfugung in einem schlechten Zustand, wodurch das Mauerwerk zusätzlich an Stabilität verlor. Risse im Fugenmörtel oder bereits herausgefallene Mörtelpartien öffneten die Wand zusätzlich für Feuchtigkeit und beschleunigten damit die Verwitterung. Die Sanierung bereitete dem ein Ende: Fugen wurden erneuert, Abplatzungen und lose Steine sowie einfache Verblendungen durch "richtiges" Mauerwerk ersetzt. Der Turm kann der Witterung wieder uneingeschränkt trotzen.

turm_bild1.jpg turm_bild2.jpg

Ganze Steine waren aus der Turmfassade herausgefallen - eine Sanierung war dringend nötig.

Offene Fugen, abgeplatzte Steinoberflächen – je intensiver der Turm untersucht wurde, desto mehr Schäden wurden sichtbar.


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