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Heiliger und Held

Reinoldus von Montalban ist der Schutzheilige der Kirche und ihr Namensgeber. Als historische Figur prägt er die Stadt bis heute – selbst wenn es keine eindeutigen Beweise seiner Existenz gibt, denn die Gebeine wurden nach der Reformation nach Toledo überführt. Es geht die Sage, er sei einst ein Günstling Karls des Großen gewesen, später aber als einfacher Dombaumönch in Köln tätig gewesen. Dort soll ihm seine Genauigkeit zum Verhängnis geworden sein - eifersüchtige Steinmetze hätten ihn ermordet. Seine Leiche hat sich der Sage nach der Bestattung in Köln entzogen und sei selbstständig auf dem Karren nach Dortmund gefahren, um hier die Schutzherrschaft über Stadt und Hauptkirche zu übernehmen. Eine Aufgabe, die er den Erzählungen zufolge auch nach seinem Tod zu meistern wusste: 1377 soll Reinold mit erhobenem Schwerte auf der Stadtmauer gestanden haben, um die steinernen Kanonenkugeln des feindlichen Grafen von Berg mit bloßer Hand aufzufangen und zurückzuwerfen.

Kein Wunder also, dass sich die Kirche mit ihrem Heiligen identifizierte. In Dortmund befanden sich über Jahrhunderte die Reliquien des Heiligen. Sie waren im Mittelalter für Kirche und Stadt ein besonders kostbarer Besitz: In ihnen sah man den Heiligen und seine gottgegebene Macht vergegenwärtigt. Durch sie fühlten sich die Dortmunder beschützt und bestärkt. Historisch greifbar ist die Person des Reinoldus nicht. Seit dem frühen 13. Jahrhundert findet sich seine Vita jedoch in schriftlichen Quellen überliefert. Diese beschreiben ihn als einen streitbaren Ritter, der seine letzten Lebensjahre als Mönch in Köln verbringt, wo er tatsächlich ermordet wird.

Unter welchen Umständen seine sterblichen Überreste wirklich hierher gelangten, ist ungeklärt. Nach wie vor hält sich die Sage, wonach die Gebeine des Heiligen vollkommen selbständig nach Dortmund rollten, um die Schutzherrschaft über Stadt und Hauptkirche zu übernehmen. Traditionell werden der Heilige und seine Translation am 7. Januar gefeiert. Auch wenn St. Reinoldi heute nicht mehr die Heimstatt der Heiligenreliquien ist, ist sie namentlich und durch Bildnisse des Stadtheiligen nach wie vor mit ihm verbunden.


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