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Neuer Glanz für neues Licht

Die Reinoldi-Gilde setzt sich ein für die Renovierung der Fenster. In den sechziger Jahren von einem der bedeutendsten Glasmalern gestaltet, setzen Schmutz, mangelnder Schutz und fehlende Belüftung den Kunstwerken stark zu. Renovierung schafft jetzt Abhilfe.

„Hier sollen und dürfen alle Dinge in einem anderen Licht gesehen werden.“ Das war das Credo des Glasmalers Hans Gottfried von Stockhausen, der Ende der sechziger Jahre St. Reinoldi von der Notverglasung nach den Weltkriegsschäden befreite und alle Fenster bis auf das historisch erhaltene neu schuf – als farbige Bleiverglasung.

An allen Fenstern hat der Zahn der Zeit genagt: Noch sind die Kunstwerke selbst dank der äußeren Schutzverglasung intakt. Doch nicht nur die Verschmutzung innen und außen hat schon die Strahlkraft getrübt: Das Schutzglas ist längst nicht mehr einheitlich, die Dichtung hat gelitten. Zudem gibt es zurzeit keine Luftzirkulation zwischen Schutz- und Innenverglasung – sehr hohe Temperaturschwankungen sind die Folge. Eine neue Verglasung mit Sicherheitsglas sowie eine fachgerechte Säuberung schaffen dauerhafte Sicherheit nach innen und außen.

Tausende großer und kleiner farbiger Glasstücke hat von Stockhausen für die Fenster der Kirche verwendet: sogenannte Echtantikgläser, die wie vor Jahrhunderten hergestellt werden. Jede Glastafel, aus der die einzelnen Stücke ausgeschnitten werden, hat er eigens ausgesucht, um den farbigen Gesamtklang zu erzielen. Die Bemalung mit Schwarzlot, das schon die Glasmaler der Gotik verwendet haben, ermöglicht ihm, die Farbtöne kunstvoll zu nuancieren.

Gleiche Aufmerksamkeit wie auf die Farbe hat Stockhausen auf das Bleinetz – die Stege, die die Glasteile verbinden – verwandt. In akribischer Arbeit sind so die wunderbaren Effekte entstanden, die das dünne Glas mit einer Tiefe leuchten lassen, als seien es keine Scheiben, sondern viel dickere Glasschichten. Ein Effekt, der durch die Patina der Zeit schon fast verloren ist, den man aber ahnt und der nun zu neuem Leben erweckt werden soll.Stadtgeschichte und ein wichtiger Baustein im modernen Leben Dortmunds.

GESCHICHTE
Stockhausen,
der 1920 geboren wurde und noch immer tätig ist, gilt als einer der wichtigsten Glasmaler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er gestaltete Fenster und Glaswände für weit über 120 Bauten – in Deutschland, den USA und Großbritannien. Zu seinen Arbeiten zählen die Münster in Ulm und Konstanz und die Leipziger Thomaskirche ebenso wie das Pembroke College im britischen Cambridge oder die St. James Cathedrale in Seattle.

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